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Haus P44

Baugemeinschaft

Zeitraum2012 - 2013
BGF1.120 m²
BRI3.500 m³
Kosten1,2 Mio. €
Lph1-9


Planungsbeteiligte    

StatikKUS Dresden
HLSIB Garbe
ElektroElektro Frey

 

 

Haus P44, Passiv-Mehrfamilienhaus einer Baugemeinschaft, Dresden

Das Gebäude wurde auf einer Grundfläche von ca. 180 m² in der ca.13,6m breiten Baulücke mit einer Tiefe von 12,85 m als Passivhaus errichtet. Das Gebäude ist voll unterkellert und hat fünf überirdische Vollgeschosse, wobei das letzte Geschoss als Mezzaningeschoss mit einem über die halbe Gebäudetiefe reichenden Pultdach hergestellt ist.

Das Gebäude wurde als Massivkonstruktion errichtet. Die Geschossdecken wurden aus Stahlbeton, die tragenden Längswandscheiben, die Giebelwände und aussteifenden Querwände in Mauerwerk aus Kalksandstein hergestellt. Nichttragende innere Trennwände wurden in Trockenbauweise hergestellt.
Die Außenwand des letzten, zurückgesetzten Obergeschosses wurde in Holzständerbauweise, zusammen mit dem Dachtragwerk, das ebenfalls aus Holz besteht, erstellt. Jede Wohnung hat einen Balkon bzw. im Erdgeschoss eine Terrasse auf der Gebäuderückseite. Darüber hinaus steht allen Bewohnern auf dem Flachdach des Hauses eine große Dachterrasse zur Verfügung.

Die Grundrissaufteilungen und Ausstattungen der Wohnungen wurden nach den individuellen Anforderungen der jeweiligen Wohnungseigentümer im Rahmen der konstruktiven Grenzen und Gegebenheiten geplant. Die Grundrissaufteilungen mit in der Regel zwei Bädern je Wohnung, einem separaten Abstellraum innerhalb der Wohnung und Bodenbelägen aus Holz, Fliesen oder Naturstein sind insgesamt als hochwertig einzustufen.

Die konstruktiven Gegebenheiten des Hauses mit 2 inneren tragenden Längswänden und tragenden Außenwänden machen individuelle Grundrissaufteilungen möglich.

Die gesamte wärmeübertragende bauliche Hülle ist unter dem Gesichtspunkt hoher Energieeffizienz konzipiert. Die Einzelbauteile überschreiten die Mindestforderungen der DIN 4108-2 um ein Vielfaches.
Alle öffnungsschließenden Bauteile wie Fenstern und Türen wurden grundsätzlich als Dreifachverglasungen ausgeführt. Im Zuge der Gebäudeerrichtung wurde ein blower-door-Test zum Nachweis der Dichtigkeit der Gebäudehülle durchgeführt und im ersten Anlauf bestanden.